Gastautor: Hallo ich bin Matthias

An dieser Stelle möchte ich mich kurz vorstellen: ich bin 1974, im Jahr des Tigers, geboren. 100%ige Rohkost praktiziere ich seit dem Sommer 2001. Mit 100%iger Rohkost meine ich, dass ich keine Sachen esse, die über 42°C erhitzt wurden. Milch meide ich seit Kindesbeinen vollkommen und Getreideprodukte meide ich bis auf wenige Ausnahmen wie angekeimter Nackthafer ebenfalls. Meine Ernährung besteht je nach Bedarf aus Obst, Gemüse, Kräutern, Blättern, Nüssen, Samen, Fisch, Meeresfrüchten und Fleisch. Alles roh!

Die Diät eines typischen vorgeschichtlichen Jägers und Sammlers, eines neuzeitlichen Menschenaffen oder eines modernen Wildlings, je nach dem! 🙂 Diese Ernährungsweise stellt für mich ein alltägliches Experiment dar, welches ich durchführe und was mir bis heute großen Spaß macht! Ich betrachte es tatsächlich als Experiment!

Was passiert, wenn man so lebt? Wie verändert man sich körperlich und geistig, oder bleibt alles gleich? Welche Auswirkungen hat es auf die Gesundheit? Nun: mal sehen, was passiert!

Aber wie um alles in der Welt kommt man dazu? Na ganz einfach: wegen gesundheitlichen Problemen!

Es begann alles im Jahr 1988, als ich das erste Mal eine eitrige Kieferhöhlenentzündung bekam und man mir in den heiligen Hallen der Medizin auf brutale Weise den Wangenknochen durchstieß, um den Eiter rauszuspülen! (Aber eigentlich begann es schon viel früher, denn schon mit 6 wurden mir die Mandeln entfernt). Das wäre ja alles noch erträglich gewesen, wäre dieser Mist nicht ab da mein alljährlicher Begleiter geworden! Zwischen 19 und 23 musste ich jedes Jahr mindestens einmal zum HNO, um mir die Nebenhöhlen spülen zu lassen. Bevorzugt im Winter oder im Sommer während der Badesaison (“Ja, das passiert, da kann man nichts machen!”). Ich dachte zwar damals, dass ich mich gut ernähre und ich trieb auch viel Sport, aber diese verdammte linke Kiefer- und dann später die Stirnhöhle! Jedes Jahr diese Schmerzen und jedes Jahr dieses Matyrium! Hinzu kam eine leichte Neurodermitis, die mir grade in der Pubertät zu schaffen machte, weil ich Flecken mitten im Gesicht hatte! Ansonsten war ich eigentlich herrlich normal! Wenn ich doch nur nicht so arg von der Natur benachteiligt gewesen wäre – und ich war einer der Gesünderen schon damals! Später stellte sich dann heraus, dass ich gar nicht so fehlerhaft war, sondern dass ich einfach im falschen Kontext lebte!

Mit den Ideen alternativer Ernährungsformen kam ich nach der Lektüre des Buches von Dan Millman “Der Pfad des friedvollen Kriegers” in Kontakt. Dem folgten erste Bücher über vegetarische Ernährung und später auch vegane Bücher. Eines kam zum nächsten. Ist man einmal aufmerksam geworden, geht man ja wie an einer Perlenschnur durchs Leben und man wird regelrecht geführt.. so wie ich in den Buchladen, wo ich Helmut Wandmakers Buch fand. Und nicht lesen durfte, denn meine damalige Freundin roch wohl schon den Braten und zog mich mit den Worten weg: “DAS nicht auch noch!!” lol

Auf Rohkost hab ich dann im November 1998 nach der Lektüre von “Willst Du gesund sein, vergiss den Kochtopf!” von Helmut Wandmaker umgestellt…und erstmal gleich fast 25 Kilo innerhalb weniger Wochen eingebüsst. Meine Verwandschaft und meine Freundin dachte allen Ernstes: jetzt stirbt er. Mir war das natürlich auch unheimlich und so hab ich die Notbremse gezogen und erstmal wieder gekocht gegessen. Nichtsdestotrotz war ich fasziniert von der Rohkost und hab mich weiter durchgewurstelt. Zugang zum Internet und andersweitige Informationen hatte ich damals fast gar nicht, also musste ich mit den aus heutiger Sicht sehr mangelhaften Informationen aus diesem Buch arbeiten. Und das hieß Obstrohkost!

Wochentags Rohkost, am Wochenende Fast Food Orgien

In dieser ersten Rohkost-Zeit aß ich zumeist eine Woche lang roh und ging dann am Wochenende mit meiner damaligen Freundin schön essen oder wir haben zusammen was gekocht. Mit der Zeit wurde mir das aber auch zu blöd und ich hab längere Rohphasen gemacht. Nach drei Wochen kam ich aber immer an einen toten Punkt, den ich nicht umgehen konnte und der mir zumeist Ausnahmen, vor allem mit Salami oder Schinken, bescherte. Leider ist es dabei nicht geblieben und es wurden zumeist schlimme Rückfälle die nächsten Tage. Da ich zu dieser Zeit in Hamburg unter der Woche gearbeitet habe, konnte ich diese Zeiten auch überstehen, ohne meine Verwandschaft oder meine Freundin noch zusätzlich zu nerven! Oh Mann, es waren zum Teil echte Abstürze, die ich da durchlebt habe! Ich erinnere mich an regelrechte Fastfood-Orgien. Damals wurde mir das erste Mal dieses Verlangen nach dem wirklich ungesündesten Zeugs bewusst. Damit hatte ich ja vor der Umstellung kaum Probleme! Nach diesen Erfahrungen wurde ich sehr hellhörig und äußerst misstrauisch diesen Produkten gegenüber (Ein Freund von mir berichtete später ähnliches Verlangen während eines Kochkostrückfalles. Bei ihm ging es sogar soweit, dass er sich 20 Pfennige von einem Bettler lieh, um schnell noch das Geld für eine Tüte Kartoffelchips zusammen zu bekommen! 😛 ).

Insgesamt kann man sagen, dass ich das ganze Jahr 1999 so gelebt habe. Die Rohphasen wurden immer länger, aber es gab dann doch wieder die besagten Rückfälle. Ich hab mich dann auch sehr intensiv mit mir selber auseinander gesetzt. Wieso hab ich solche Rückfälle? Zumeist wurden es regelrechte Reisen in mein Unterbewusstes und somit zu mir selber. Es war, als wären diese Rückfälle regelrechte Hinweisschilder zu mentalen Blockaden und Baustellen des Unterbewussten. Somit konnte ich diesem “Scheitern” durchaus etwas positives abgewinnen.

Zurück zum Instinkt

Ende 1999 schlenderte ich mal wieder in den Buchladen im Merkado in HH-Altona, um mir die Zeit bis zu meiner Abfahrt zu vertreiben. Neben Büchern über Zen, die mich zu dieser Zeit sehr ansprachen, fand ich doch ein weiteres interessantes Buch zum Thema Rohkost: Guy Claude Burgers “Die Rohkosttherapie“. Anfangs noch sehr skeptisch, war ich doch ein großer Verehrer von Helmut Wandmaker, zog mich die Logik und der brilliante Geist des Buches mehr und mehr in seinen Bann. Als ich fertig war, stand für mich fest: ab jetzt ißt Du instinktiv. In den Anhängen des Buches befand sich auch eine kleine Anleitung von S. Janetzko, wie man die ersten Schritte Richtung instinktive Ernährung unternimmt. Nun, das wurde von nun an meine einzige Informationsquelle: wie man den Instinkt nutzt. Ich wusste zum damaligen Zeitpunkt nichts über Montramé, nichts über Orkos, nichts über die Gruppen in Deutschland, die sich schon so ernährten, noch wusste ich etwas über Burgers weiterführenden Arbeiten zum Thema Metapsychoanalyse. Wie ich später durch Hörensagen erfuhr, stellte die “Meta” auch einen Versuch dar, aus der Domestikationsfalle heraus zu kommen. Am Ende stand als Ergebnis dann eine langjährige Haftstrafe des Autors und eine geflüchtete Gruppe. Aus meiner Sicht ist dieser Versuch ziemlich gescheitert und ich möchte mich hier nur allzu gern und ohne zu zögern von dieser “Meta” distanzieren! (Leider hat es auch dazu geführt, dass die instinktive Rohkost schwer belastet wurde und jeder, der sich mal traute, in öffentlichen Foren zu schreiben, wurde früher oder später in die selbe Ecke wie der Autor gestellt.)

Die Art zu essen funktionierte aber super! Vor allem, als ich anfing, tierische Produkte, damals vor allem Fisch und Muscheln, Kalamaris und Garnelen, welche es in Hamburg in guter Qualität gab, zu essen. Plötzlich war das Drei-Wochen-Loch wie weggeweht und ich fing an, monatelang roh zu essen. Immer schön der Nase nach. Manchmal gab es auch mal einen Salat, aber grundsätzlich aß ich mono und alles schön nacheinander. Da ich zuhause einen großen Garten hatte, fiel es mir auch nicht schwer, an sehr gute Lebensmittel zu gelangen, wobei ich zugeben muss, dass ich anfangs noch sehr gegen einige Produkte gesperrt war und auch so einige aus heutiger Sicht sehr zweifelhafte Produkte konsumierte (z.B. Datteln und getrocknete Feigen).

Das Jahr 2000 verlief dann schon sehr stark im Zeichen der instinktiven Rohkost mit nur wenigen Ausnahmen alle paar Monate. Mein Gewicht pendelte sich wieder ein, vielleicht auch deswegen, weil ich eben nicht Knall auf Fall umgestellt habe, sondern phasenweise vorging. Erst die besagten drei Wochen strikt roh, dann wieder gekocht, später die Monate der strikten Rohkost, dann aber doch wieder mal ne Ausnahme. Vielleicht war das mein Geheimnis, dass ich nicht so stark unter Gewichtsverlust litt wie andere Rohköstler. Der Umstellungsschock hielt sich, auch weil ich manchmal einfach zu schwach war und mich nicht zwingen wollte, bzw auch auf mein Gefühl gehört habe, sowohl für den Körper, als auch für den Geist in Grenzen.

Nimm das Beste was Du kennst, multipliziere es mit 1000 und Du bist nicht mal nah dran!

Mir wurde damals vor allem eines stark bewusst: der Genussverlust natürlicher Nahrungsmittel nach den Ausnahmen. Einmal dauerte es geschlagene sechs Wochen, bis ich wieder das sehr hohe Maß an Genuss und Befriedigung erreichte, was ich vor der Ausnahme hatte. Wenn man das einmal so klar erlebt, dann ist man sich auch der ganzen Tragik bewusst, die tagtäglich passiert: das Unterbewusste in jedem Menschen verlangt oder erwartet diese himmlischen Phasen, die etwas vollkommen Natürliches sind,  aber bekommt sie nie! Ich hab oft ein Filmzitat bemüht, um es Anderen zu beschreiben: “Nimm das Beste was Du kennst, multipliziere es mit 1000 und Du bist nicht mal nah dran!”. Ein Apfel kann der Himmel auf Erden sein! Nur wer hat das schon jemals so erfahren, oder hat dieses Erlebnis tagtäglich? Vor diesem Hintergrund fühle ich mich zutiefst gesegnet, dass ich einer unter Milliarden bin, der sich dessen bewusst ist, und der die Möglichkeit hat, so zu essen, dass man Extase und Geschmacksexplosionen erleben darf, die nur dann passieren, wenn sich das Leben mit dem Leben vereinigt! Keine Kochkost, und ist sie noch so fein, kann dies vermitteln. Und auch keine Gourmetrohkost. Es gibt nichts, was einer himmlischen Phase, die man mit einem einzelnen passenden Produkt erlebt, gleich kommt. Nur muss man halt dazu auch entgiftet sein und Überlastungen abgebaut haben. Der Weg zurück ist ein Weg durch ein dorniges Tal.

Oh Mann, ich weiss noch, wie ich mich in Hamburg in eine dunkle Seitenstraße verdrückt habe und die rohen Calamaris mit einem solchen Genuss gegessen habe, dass ich mich fast schämte! Das war so absolut genial und dennoch war meine innere Stimme, mein damaliges bewusstes Selbst zutiefst geschockt! Na ja, damals stellte sich mir aber auch fast augenblicklich die Frage, wieso es eine solche Diskrepanz zwischen Unterbewusstem / Körperlichen und “Selbst” / Ratio gibt. Aus heutiger Sicht kommt es mir fast wie eine Geisteskrankheit vor, an der die meisten Menschen leiden, welche durch die Kochkost verursacht wird. An dieser Stelle möchte ich eine Frage einwerfen, über die es sich lohnt nachzudenken und die man fast als Koan werten kann: “Wieso produziert der Körper einen Geruch (z.B. unter den Achseln), der der eigene Nase unangenehm ist?”

Seit 2001 nur noch roh

Im Jahr 2001 kehrte ich Hamburg den Rücken und kehrte in meine Heimat zurück, um wieder die Schulbank zu drücken, nachdem mir ein Arbeitskollege zwei Jahre damit in den Ohren lag, dass ich doch studieren solle! Nach zwei Jahren hatte er mich dann weich geklopft und ich erlangte die Fachhochschulreife mit dem besten Abschluss des Jahrganges. Die Rohkosternährung wurde nun etwas Alltägliches, dass ich auch nicht mehr aufgeben wollte. Es folgten die ersten Bestellungen bei Orkos, Fruchtbergk und Bernd Bieder. Meine erste Chempedak.. hab ich verschenkt! Ich war total gesperrt! Anfang 2001 gabs dann auch nach der Ergänzung mit Orkosprodukten eine starke Entgiftungskrise, wo ich drei Wochen fast nicht mehr aus dem Bett kam, sehr viel schlief und mich matt und und kraftlos fühlte. Danach ging es aber wieder schnell bergauf. Erwähnenswert sind hier vielleicht die Entdeckung des Internets und des damaligen Rohkostforums, was mir sehr half, bei der Stange zu bleiben. Es gibt nichts Besseres als Mitstreiter und Mutmacher. In dieser Zeit probierte ich auch das erste Mal Cassia, mit durchschlagendem Erfolg ;-P und liess mir zwei Amalgamplomben entfernen. Zum Glück sind meine Zähne bis heute in einem guten Zustand.

Insgesamt kann man sagen, dass es in dieser Zeit zu einer Wiederentdeckung des Natürlichen und Lebendigen kam. Ich lass weitere Rohkostbücher wie Bernd Bieder “Natürlich Leben und genießen” und Walkers “Frucht und Gemüsesäfte”. In diese Zeit fallen auch die ersten Rohkosttreffen! Oh Mann, dass war echt ein Spass und spannend, andere Verrückte zu treffen, mit denen man um eine Decke auf der Erde zusammen saß und jeder nahm sich das Produkt, was er mochte! Salate und Gourmetkreationen gabs kaum bis garnicht und es war eh verpönt! Und dennoch waren wir auf seltsame Weise grade durch die Schlichheit und Einfacheit sehr befriedigt!

2001 war dann auch meine letzte Ausnahme: nachdem ich zu Weihnachten 2000 nochmal mit meiner Familie mitessen wollte, war es nun ein Urlaub, wo ich nochmal so essen wollte wie früher. Aber wie groß ist die Enttäuschung gewesen, wenn die Erinnerung mit der Realität nicht mithalten konnte! Dennoch hab ich nochmal richtig zugeschlagen und sogar mit gegrillt, was meinen Bruder sogar veranlasste ein Foto zu machen! :-))) Als Beweis: “Na das muss ich echt fotografieren! Unser Ernährungsexperte beim Kammscheibenspachteln”!! Und dann kam das letzte Stück Kochkost: ein Knoblauchbaguette. Ein Sonntagabend im August 2001, nachdem ich die ganze letzte Woche “normal” gegessen hatte. Und es waren tatsächlich die Weizen – und Milchprodukte, von denen ich am schwersten weg kam! Doch nachdem ich das Baguette verputzt hatte, machte es KLICK und ich wusste: das war es jetzt! Und tatsächlich hab ich seitdem kein Zipfelchen Kochkost mehr gegessen. Natürlich kann es sein, dass ich nicht immer einwandfreie Produkte gegessen habe, mit Grausen erinnere ich mich an die israelischen Bioavos, von denen ich nachher erfuhr, dass sie in Wasserbädern mit erhitztem Wasser getaucht werden. Aber bewusst hab ich nie wieder etwas Gekochtes gegessen, na nicht mal unbewusst! :-))

Und ab da sollte es eine abenteuerliche Reise werden! Voller wunderbarer Höhen und einiger Tiefen! Herrlich, oder?

4 comments

  • Hallo,
    ich bin auf der Suche nach einer Zahnpasta ohne Glycerin auf deiner Seite gelandet und habe mich direkt an dein Rezept mit Kokosöl gemacht. Ich habe zu Natron, Xylit und Pfefferminzöl noch etwas Schlämmkreide hinzugefügt, wobei ich mir noch unsicher bin, ob der Abrieb bei täglicher Anwendung nicht zu stark ist. Da würde mich deine Meinung interessieren. Aber meine eigentliche Frage gilt der Konsestenz: wenn das Kokosöl wieder fest wird, ist das ganze so hart, dass es sich nur schwer auf die Zahnbürste befördern lässt. Wie kriege ich das weicher? Ich habe zum Ausprobieren folgende Menge zubereitet:
    1 EL Kokosöl
    1 EL Natron
    0,5 EL Mischung Sclämmkreide/Xylit (3:1)
    1 Tropfen Pfefferminzöl

    Ich wäre dir für einen Rat sehr dankbar!
    Gruß
    Sally

    • Liebe Sally,

      mit Schlämmkreide habe ich keine Erfahrung. Um das Kokosöl weicher zu kriegen, würde ich es entweder in der Nähe eines Heizkörpers lagern, oder in einer Tube bzw. wie im Video in einem Frischhaltebeutel lagern, da kannst Du es einfach mit der Wärme Deiner Hände weicher bekommen.

      Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen!

      Herzlichst,

      Lisa

  • Hallo Matthias, mich würde interessieren, wie sich das alles auf Deine Nebenhöhlengeschichte ausgewirkt hat, da ich eben genau den selben Werdegang (was HNO Dauerbesuche ohne Besserung) habe wie Du. Würde mich sehr über ein e Antwort freuen. Dirk

    • Hallo Dirk!

      Nach der Umstellung auf Rohkost hatte ich nie wieder Probleme damit. Nur wenn ich zu viele Nüsse esse, merke ich mal etwas. Aber nie in diesem Ausmaß wie damals.

      LG;
      Matthias

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